Kursangebot des IRJGV Wetzlar

  • In diesem Jahr können keine weiteren Welpen mehr aufgenommen werden

    Hundewelpen werden das ganze Jahr hindurch geboren, daher bieten wir die Welpengruppe bis auf wenige Ausnahmen durchgehend an.

    --> Für die Welpengruppe muss man sich nicht vorher anmelden. Einfach mit dem Welpen auf dem Platz vorbei schauen. Ein kurzer Anruf vorher wäre nicht schlecht. Nicht dass sie ausgerechnet das Wochenende erwischen, wo die Welpengruppe mal Pause macht.

    Die Welpengruppe ist gedacht für Hunde von der 8. bis etwa zur 20. Lebenswoche. Ihr Welpe befindet sich in der so genannten Prägephase in der er wohldosiert verschiedene Eindrücke sammeln sollte. Nutzen Sie gerade diesen wichtigen Lebensabschnitt, denn die „Kleinkinderzeit“ ist viel zu schnell vorbei. Altersangemessene Spiele auf verschiedenen Untergründen, Kommunikation mit gleichaltrigen Artgenossen und das Meistern kleinerer Hindernisse sind für die weitere Entwicklung des Welpen sehr wichtig. Natürlich stehen wir auch für Fragen rund um das neue Familienmitglied zur Verfügung. Vor der ersten Teilnahme des Kurses sollte der Welpe schon einige Tage im Besitz der Familie sein.
  • So., 14.30 h bis 15.30 h mit Christina Zutt

    Die Junghundegruppe ist gedacht für Hunde ab der 21. bis etwa zur 35. Lebenswoche. Die Zeit der Junghundegruppe ist meist die arbeitsintensivste, da der Hund in ein Alter kommt, in dem er langsam die Geschlechtsreife erlangt und gerne mal die Stellung innerhalb seines Rudels in Frage stellt. In der Junghundegruppe werden die bereits bekannten Themen aufgegriffen und weiter vertieft. Darüber hinaus werden Übungen zur Leinenführigkeit gemacht und erste Grundkommandos erlernt. Das Wichtigste jedoch sind Bindungsübungen, die das Mensch-Hund Team stärken.
  • Mo., 18.00 h bis 19.00 h mit Bianca Schmoll und Anja Grünbacher (ab 09.07.2018)

    So., 09.00 h bis 10.00 h mit Lutz Beuthel (ab 08.07.2018)

    Der Grundkurs bereitet langsam und spielerisch auf den BGVP-Kurs vor. Hier sollen die Hunde und ihre Menschen langsam und ohne Leistungsdruck auf den "Ernst" des Lebens vorbereitet werden. Als Abschluss findet eine kleine Leistungsstandüberprüfung (Prüfung wäre zu viel gesagt) statt. Keine Angst, hier kann man noch nicht durchfallen, diese Überprüfung ist lediglich dazu gedacht, um den Leistungsstand zu definieren und individuelle Schwächen zu erkennen.
  • Sa., 15.30 h bis 16.30 h mit Dirk Rauber und Andreas Zott (ab 25.08.2018)
    Mi., 17.00 h bis 19.00 h mit Simone Börner (ab 25.07.2018)

    Der Begleithundekurs (BGVP-Kurs) ist für alle Hundehalter gedacht, die Ihren Hund als umweltsicheren Familienbegleithund ausbilden möchten. In diesem Kurs werden erlernte Grundkommandos vertieft und weitere Gehorsamsübungen eingefügt. Der Hund geht an lockerer Leine, bzw. in Freifolge, er „steht“, „sitzt“ und „bleibt“ auf Wunsch des Hundeführers und hat dennoch Spaß am Erlernen dieser Kommandos! Wer möchte, kann am Ende des Kurses die BGVP 1-Prüfung ablegen, die sich aus mehreren Teilen zusammensetzt. Neben den allgemeinen Übungsstunden gehören auch ein Theorieabend und eine Sachkundeprüfung für Frauchen/Herrchen sowie ein gemeinsamer Stadtgang zum Umfang des Kurses.

    (Für die Teilnahme am BGVP-Kurs sind die anderen Kurse nicht zwingend vorgeschrieben, aber natürlich empfehlenswert)

    Das Leistungsabzeichen (BGVP II-Kurs) ist für alle Hundehalter gedacht, deren Hund Spaß am weiteren Lernen hat. Hier wird weiterhin an der Festigung der Grundkommandos trainiert und neue Kommandos erlernt. Hund und Herrchen zeigen hier im wahrsten Sinne des Wortes „Leistung“!

    (Setzt eine bestandene BGVP-Prüfung und die Mitgliedschaft im IRJGV voraus)
  • So., 16.00 h bis 17.00 h mit Dirk Rauber

    Die Freizeitgruppe ist für alle Hundehalter gedacht, die einen gut sozialisierten Hund haben. Es ist eine Kontakt- und Spielgruppe und Sie werden sehen, dass sich Spaß und Gehorsam gut miteinander kombinieren lässt.
  • Fr., 17.00 h bis 18.00 h mit Sabine Kilz (bis Ende der Sommerzeit)

    Man unterscheidet bei der Dummyarbeit drei unterschiedliche Apporte: die Markierung, das Einweisen und die Freiverlorensuche.

    Bei der Markierung wird ein Dummy sichtbar für den Hund geworfen. Er merkt sich die Fallstelle und darf nach dem Kommando den Dummy holen. Um die Markierleistung und das Erinnerungsvermögen zu schulen, wird die Zeit bis zum Kommando herausgezögert und bei routinierten Hunden auch die Position verändert und von einem anderen Standort ausgeschickt, hierbei handelt es sich dann um einen Memory-Mark. Weiter kann man den Schwierigkeitsgrad steigern, indem man nicht nur eine, sondern zwei oder mehr Markierungen wirft, oder durch einen Helfer werfen lässt und dem Hund vorgibt, welche er zuerst arbeiten soll.

    Beim Einweisen weiß der Führer, wo der Dummy liegt, der Hund hatte aber nicht die Möglichkeit, die Fallstelle zu markieren. Mittels Handzeichen und Pfeiffenkommandos wird der Hund nun zum Dummy gebracht. Hier wird dem Hund in Bezug auf Teamarbeit und Lenkbarkeit eine Menge abverlangt. Geschickt werden kann der Hund in sämtliche Richtungen, geradeaus, rechts, links und zurück, hinweg über Geländehindernisse.

    Bei der Freiverlorensuche ist die Fallstelle der Dummys nicht bekannt und der Führer schickt den Hund mit Kommando ins Suchengebiet und lässt ihn selbstständig suchen. Häufig findet die Suche im hohen Bewuchs und unwegsamen Gelände statt, was den Schwierigkeitsgrad noch mal erhöht. Mit wachsender Erfahrung wird die Anzahl der ausgelegten Dummys im Suchengebiet verringert und das Gelände weitläufiger.

    Allein durch diese kurze Beschreibung wird deutlich, wie anspruchsvoll die Dummyarbeit wirklich ist und dass sie immer wieder neue Herausforderungen, durch unterschiedliche Aufgabenstellungen, für den Hund bereithält. Dummyarbeit ist ein Teamsport bei dem Hund und Halter zu einem Team zusammenwachsen.

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